Warum wasserlose Urinale auch wasserlos gereinigt werden sollten

Geschrieben von erhanadmin 12.11.2018 0 Kommentar

Schon seit Ende der 50er Jahre werden wasserfreie Pissoirs in Deutschland eingebaut – aus gutem Grund, denn Forschungen zeigen, dass sie hygienischer als Urinale mit Spül-Funktion, kostensparend und umweltfreundlich sind. Die wasserlose Reinigung der Urinale hat viele, aber zwei entscheidende Vorteile:

Wasserlos ist hygienischer

Bisher gibt es keine Oberflächen-Technologie, die den Urin komplett abperlen lässt (hundert-prozentiger Lotus-Effekt), und so bleiben Bakterien an den Oberflächen aller heutigen Pissoirs haften. Keramik steht neben Edelstahl mit 97% prozentigem Lotus-Effekt zwar ganz oben auf der Liste, dennoch muss auch Porzellan in regelmäßigen Abständen gereinigt werden. Denn immerhin zehn Prozent aller Toilettenbesucher scheiden beim urinieren Krankheitserreger aus.

Wasser lässt Bakterien bekanntlich florieren und verteilt sie sogar in der Luft, daher ist das wasserlose Konzept hygienischer. Dies wurde auch durch das Medizinische Landesuntersuchungsamt Stuttgart und der LGA Nürnberg bestätigt.

Wasserlose Reinigung garantiert verstopfungsfreie Rohre

Die Kalzium- und Magnesium-Karbonate im Spül- und Reinigungs-Wasser verursachen Verschlammung und bilden Urinstein, was zu den sogenannten Inkrustationen in den Rohrleitungen führt. Dem Urin wird dabei nur die Rolle des Katalysators zugeschrieben. Gelangt kein Wasser in die Rohre, kann sich somit auch keine Verkrustung bilden, die die Rohre blockieren könnte.

Reinigung leicht gemacht

Am besten ist also ein Reiniger, den man leicht auftragen und mit einem Tuch abwischen kann. Zum Beispiel unser speziell für die Urinal-Hygiene entwickelter Reiniger mit handlicher Sprühflasche. Aufsprühen, abwischen, fertig.

Quelle: http://www.svmh.de/texte/urinale.pdf (Autor: Mathias Hofmann, 2005)

 

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